Rock-Legende aus den 70ern lebt

Schon erstaunlich für Jünger gigantischer Pink-Floyd-Inszenierungen der 70er Jahre, dass Songs wie "Shine on you crazy diamond" oder "Comfortably numb" leibhaftig von der Bühne einer rheinhessischen Kneipe herabpurzeln können. Durchaus "authentisch" obendrein. Schuld daran, dass die Schrittmacher des elektronischen Rocks enttarnt wurden, trägt die Wiesbadener Formation Interstellar Overdrive.

Vom Opener bis zur Zugabe - über drei Stunden lang - verzauberte das Ensemble sein Publikum.


Interstellar Overdrive überzeugte ohne Allüren - ob frühe Sience-Fiction-Hörbilder wie "Saucerful of secrets" oder "Astronomy dominé" oder Ohrwürmer von der erdabgewandten Seite des Mondes wie "Money" oder "Time" klangen völlig unverkrampft. Besonders erfreulich, dass das Material aus dem oft vernachlässigten "Animals"-Album viehisch gut rüberkam. Weil die Imitatoren ihr Handwerk lustvoll erledigten, sprang auch der Funke über. Der bis auf den letzten Stehplatz angefüllte "Knopp" bebte andächtig, wie es sich bei derart komplexer Musik gehört.


Rhein-Main-Presse - 24.04.02

Zündendes zum Abschied

Interstellar Overdrive setzten mit einem fulminanten Auftritt den Schlusspunkt des Krone-Music-Clubs


Der letzte Ton von Interstellar Overdrive war am Samstagabend noch nicht verklungen, schon waren sich die knapp 300 Besucher einig, dass der Krone-Klub sich mit einem der besten Konzerte, die je in seinen „heiligen Hallen“ stattgefunden haben verabschiedet hat.

Interstellar Overdrive hinterliessen ein nahezu restlos begeistertes Publikum und das mit gutem Grund: Für Pink Floyd-Liebhaber kann es sich nur um eine Offenbarung handeln,

wenn eine sechsköpfige Band nahezu punktgenau den Sound, die verfrickelten Arrangements, Stimmlage und die teilweise schon gefährlich nahe an die Grenze des Zumutbaren angelegten Klangexperimente der vier Herren aus England wieder gibt, deren jüngste Kurz-Reunion bei „Live 8“ fast schon für Masseneuphorie rund um den Globus sorgte.


Interstellar Overdrive pressten das Material der Hohepriester der gepflegten Depression mit einer Dringlichkeit und einem Druck durch ihren Set, dass es nur so eine Art hatte. Nie verlor man sich in elegischen Klangschwurbeleien, was manche Coverbands dieses Genres bekanntermassen gerne machen, nie ergötzte man sich an der eigenen handwerklichen Perfektion, immer stellte man sich in den Dienst der Songs, blieb trotz gelegentlicher improvisatorischen Freiheit im Grossen und Ganzen kompakt.


Auch bei der Auswahl der Stücke machten Interstellar Overdrive keinerlei Konzessionen an den vermeintlichen Massengeschmack.  „Another brick in the wall“, inklusive „We don´t need no education” – Gegröhle und Mitklatsch-Animation? Geschenkt. Das “The Wall”-Album liess man bis kurz vor Schluss in der Schublade, streifte gerade mal drei Songs.

Dafür aber mit einer über allem stehendem Interpretation von „Comfortably Numb“, die derart orchestral, majestätisch und wuchtig geriet, dass man es danach fast schon nicht mehr wissen wollte. „Shine on you crazy diamond” hatte dafür schon fast Offenbarungs-Charakter. Statt Pflicht-Hits gönnten sich Interstellar Overdrive mal eben einen formidablen Querschnitt durch das komplette Frühwerk des Floydschen Schaffens, ausladende Versionen von „A saucerful of secrets“ oder „Careful with that axe, Eugene“ inklusive.


Drei Leadstimmen, Saxofonsoli, der Sound von David Gilmours elektrischer Gitarre, klangliche 1:1 Kopien der floydschen Keyboardschübe – es war alles da.


Rheinpfalz  - 23.01.06

PRESSE-BERICHTE:

Interstellar Overdrive schalten einen Gang zu


Einen ersten Höhepunkt bekamen zum Auftakt der Kulturtage an einem der wahrscheinlich letzten lauen Sommerabenden einige hundert Fans serviert. Über drei Stunden  Interpretationen von Stücken der Band Pink Floyd, kredenzt von der Wiesbadener Formation Interstellar Overdrive. Die Reduit wurde in neonfarbige Nebelschwaden getaucht und die Fans begaben sich mit den sechs Musikern auf eine Reise in die instrumentellen Sphären der Meister des Psychedelic Rock. „Interstellar Overdrive performing Pink Floyd“ – das heisst einerseits eine mit dem Original möglichst identische Darbietung abgeben. Anderseits meint Performance auch eine aufwendige Show, die eben nicht nur was für die Ohren, sondern auch etwas für die Augen bietet, und so das akustische Erlebnis eines Weltraumfluges bei „Astronomy dominé“ auch optisch umsetzt.


Helga Juli, Mainzer Allgemeine Zeitung – 06.09.04

Ritt durchs psychedelische Rockland


Remember when you were young“ Die Augen schliessen sich. Die Gitarre heult, sie hat den Blues. Januar 1977, Pink Floyd als Schüler in Frankfurt erlebend. Die Augen öffen sich. „Shine on you crazy diamond“ Sind sie es, die Pioniere des elektronischen Rocks aus Cambridge? Nein. Wer da psychedelische Klangwelten hevorzaubert heisst Interstellar Overdrive, die Band aus Wiesbaden, die Waters und Co. genial covert.


Es ist Mai 2004, das Café Hahn rappelvoll. Die sechs deutschen Jungs geben die Werke der vier Engländer detailgetreu wieder. So wunderbar das für die vielen Pink-Floyd-Fans ist, so reizvoll sind auch die Nuancen, die anders gesetzt werden. So erwartet das begeisterte Publikum bei „The great gig in the sky“ statt des femininen Vocalparts eine gefühlvolle Saxeinlage. Das Instrument* setzt dann, ganz dem Original folgend Akzente in den anderen Stücken von „Dark side of the moon“. Ebenso wie die LP aus dem Jahr 1973 dominiert das Nachfolgealbum von 1975 die Performance der Nachahmer. Da fehlt auch der Titeltrack „Wish you were here“ nicht.


Doch nicht nur die grossen Hits haben Interstellar Overdrive drauf – auch die abgefahrenen sperrigen Sachen der Syd-Barrett-Anfangszeit. So lässt „Matilda mother“ die typische britische Beat-Psychedelia hochleben. Um Längen härter kommt´s aus der Elektronikmaschine geschossen: „A saucerful of secrets“, da rattert ein Maschinengewehr, da säuseln Orgeltöne aus dem Space, da regiert der Gong, mal sachte, mal rasend schnell und laut. Stimmen erinnern an Mönchsgesänge. Dem musikalischen Ritt durch Science-fiction-Welten bis hin zu Horrorfilmszenen beherrschen die Overdrives perfekt. Da gelingt selbst der „Echoes“-Trip. Leise Gitarrenriffs, begleitet von ebensolchen Tastentönen, eröffnen das gut 20-minütige Opus aus „Meddle“ (1971).


Echolaute pochen kontinuierlich im Hintergrund. Meditatives geht, Martialisches kommt. Vom Magisch-Mythisch-Sphärischen bis hin zum Metallisch-Verzerrtem, Explosiven. Eben typisch Floyd. Und dazu ein nicht zu bombastisch organisiertes psychedelisches Lichtspektakel. Ein Augen- und Ohrenschmaus.


Michael Schaust – Koblenzer Zeitung – 24.05 04

Musikalische Reise zur „Dark side of the moon“


Pink Floyd Fans kamen am Samstagabend in jeder Hinsicht auf ihre Kosten: Interstellar Overdrive, eine der wenigen Bands, die Pink Floyd covern, gastierte im Wetzlarer Kulturzentrum. Die Jungs boten einen in musikalischer Hinsicht feinen, vier (!) Stunden langen Gig.

Bevor die Band die Bühne enterte, fing die Pink Floyd typische Geräuschkulisse das Publikum ein. Die sechs Musiker begeisterten mit all den Hits der entscheidenden Pink Floyd Jahre 1967 – 1979. Das war wie in den guten alten Zeiten: ein Unterschied zum Original kaum spürbar, und die Stimmung  im „Franzis“ war von der ersten Minute an bestens.


Alle, die dieses mehr als gelungene Konzert miterlebt haben, waren sich einig: Das war die Sache mehr als wert. Die „Dark side of the moon“ erlebt man so schnell nicht wieder live auf diesem Niveau.


Wetzlarer Neue Zeitung – 15.04.03

Vermutlich war es Liebe


Keine Ahnung, was einen dazu bringen kann, 1997, 30 Jahre nach „The piper at the gates of dawn“, eine Pink Floyd Cover Band zu gründen. Vermutlich war es Liebe. Und Lust an den alten Sounds, den ewigen, nie enden wollenden Intros, den empathisch anhebenden Gitarren, den bewusstseinserweiternden, in kein 3-Minuten Schema zu pressenden Klang, den man euphorisch als psychedelisch pries.


Das muss es gewesen sein, denn 1997 war das Wort Retro im Rockgeschäft noch verpönt und Nostalgie etwas für Zuspätgeborene. Und keine Ahnung auch, wieso Interstellar Overdrive, wie sie sich nach dem weitläufigen experimentellen Instrumentalstück des Debütalbums nannten, so mächtig einschlug, so schnell ein Geheimtipp, ach, was sag ich, der Geheimtipp ihrer Heimatstadt Wiesbaden wurde. Oder doch?

Zu ihren Konzerten verirren sich selbst die, für die der Name Pink Floyd nichts Biblisches hatte und ein Lied wie „Money“ keine Reliquie war, der man huldigt. Die sich einfach vom fetten Sound berauschen lassen wollen, der von der Bühne kommt und so extrem gut und präzise gespielt ist, dass das Wort Coverband dafür viel zu klein wirkt.


Live bringen sie die warmen, grossartigen Hörbilder zurück, die Geschichte geschrieben haben.. Und zwar nicht nur die grossen Hits wie „Wish you were here“ oder „Money“, sondern auch das experimentelle, sperrige, eher randständige Zeug.


Inzwischen sind die lokalen Bühnen für Interstellar Overdrive zu klein geworden. In Mainz füllen sie den Frankfurter Hof. Ganz vorne tanzen zwei Männer ausgelassen, und von der Bühne dröhnt fulminant die Sehnsucht nach Grösse, die Pink Floyd war, das grosse epische Gefühl. Technisch bewegt sich Interstellar Overdrive auf extrem hohem Niveau, und wer will kann sogar die Light Show als psychedelisch empfinden.


Tim Gorbauch – Frankfurter Rundschau – 11.01.03

Jahrhundert-Rock hautnah am Original


Wabernde Nebel, buntes Licht, vorwiegend grün und rot - dazu der volle Sound von "Dark side of the moon", "Dogs", "Money" oder "Wish you were here": Musik von Pink Floyd in der Germersheimer Festung. Rund 700 Fans feierten die Show der Band Interstellar Overdrive, die mit perfekten Covers nicht nur an die Jahrhundert-Rockband erinnerte, sondern auch längst verschüttet geglaubte Gedanken an das große Germersheimer Rockfestival vor 30 Jahren wieder ins Hier und Heute holte. Allemal einen neuen Höhepunkt erlebte der Germersheimer Kultursommer mit diesem Konzert.


Rheinpfalz - 04.07.02

THE PINK FLOYD EXPERIENCE

Sternstunde für Fans von Pink Floyd

Ein stimmiges und hochklassiges Konzert mit transparentem Sound - Musik von und für Liebhaber


Lorsch. Ein Album als elegante Reminiszenz an den im September verstorbenen Keyboarder Rick Wright: "Wish you were here" erstrahlte im Glanz von 1975 und begeisterte das Publikum im gefüllten Musiktheater Rex. Mit ihrem jüngsten Lorscher Konzert empfahl sich Interstellar Overdrive als eine der besten Coverbands der frühen Pink Floyd.


Jenseits der matten Spätphase, in der sich die Band nach personellen Querelen wie eine schlechte Kopie ihrer selbst präsentierte, konzentrieren sich die Wiesbadener Musiker auf die frühen Werke ihrer Vorbilder, deren ätherischer und orchestraler Sound in den 60er und 70er Jahren als wegweisend galt. Kaum zu glauben, mit welcher Intensität und Authentizität sich Interstellar Overdrive an die Originale heran zu kuscheln pflegt.


Gleich beim Opener "Atom Heart Mother" (1970) demonstrierte die Gruppe ihren ausgeprägten Sinn für aufwändiges Arrangement und diffizile Instrumentierung. Die eindrucksvolle Präsenz der Band setzte sich beim Stück "Astronomy Domine" vom Debutalbum "The Piper at the Gates of Dawn" aus dem Jahre 1967 fort: Melodischer Space Rock und kosmische Hörbilder, die sich wie akustische Tätowierungen in den Ohren fest brennen und auch nach über 40 Jahren eine mysteriöse Aura ausstrahlen.


Die sechsköpfige Formation inszenierte ein Sound- und Lichtgewitter zum Schwelgen und Genießen. Selbst die unhandlichsten Klangexperimente aus der musikalischen Orientierungsphase von Pink Floyd werden sauber und ohne die geringste peinliche Pose ins Publikum transportiert: Man verzichtet auf nebulöse Garnituren und persönliche Eitelkeiten, die den zerbrechlichen Songs nur schaden würden. Mitgröhl-Arien aus stadionkompatiblen Werken wie "The Wall" bleiben ungehört, lediglich das feine "Comfortably Numb" erinnerte an das monumentale, das Schicksal besiegelnde Album von 1979, bei dessen Aufnahme die Motoren Roger Waters und David Gilmour endgültig auseinander gingen.


Für alte Fans markiert dieses Jahr das eigentliche Ende der Gruppe. Es beginnt 1997, als sich Interstellar Overdrive der gepflegten musikalischen Erinnerungskultur verschreiben. Die Stimmen von Matze Brück, Tobi Untucht und "Pofter" besitzen die typischen Koloraturen von Waters und Gilmour, ohne auf schäbige Weise imitierend, also ungewollt parodistisch zu wirken. Die komplexen Harmoniefolgen und die sauberen, beinahe klinisch-bluesigen Strukturen von David Gilmour werden respektabel aufgefrischt.


Waters lyrische Kompositionen klingen gewohnt pessimistisch und sperrig. Markus Thurn (Saxofon), Frederik Ehmke (Schlagzeug) und Rainer Weimar am Bass bilden das akustische Fundament der Band. Mit einem virtuosen Finger an der Lichtanlage tränkt Franz-Peter Hahner den Sound in ein stimmiges visuelles Kleid, das trotz wuchtiger Optik niemals erdrückend wirkt.


Neben Klassikern wie "Time" vom 1973er Album "The Dark Side of the Moon" und dem endlosen "Echoes" ("Meddle") ist es vor allem die dramaturgisch identische Abfolge von "Wish you were here", die dem Lorscher Konzert Flügel verleiht. Die brillanten Interpretationen von "Shine On you Crazy Diamond", "Have a Cigar" und "Welcome to the Machine" tragen die Gruppe in einen Kosmos, der weit über die Qualität einer ordentlichen Coverband hinaus geht.


Für Erstbesucher ein stimmiges und überraschend hochklassiges Konzert mit einem klaren, transparenten Sound. Musik von und für Liebhaber.


Thomas Tritsch, Bergsträßer Anzeiger, 14. Januar 2009   

© Interstellar Overdrive 2011 / Impressum

„One of these days“ in der Scheuer, 13.05.2011


INTERSTELLAR OVERDRIVE Pink-Floyd-Tribute-Band begeistert die Fans in Wörsdorf


Eine Sternstunde für alle Pink-Floyd-Fans, Musik von und für Liebhaber erlebten einige hundert Fans in der Wörsdorfer Scheuer beim Konzert von Interstellar Overdrive, der wohl besten Pink-Floyd-Tribute-Band Deutschlands.


Bevor die Band die Bühne enterte, fing die Pink-Floyd -typische Geräuschkulisse das Publikum ein. Gleich mit ihrem Opener „Astronomy Domine“ vom Debutalbum „The Piper at the Gates of Dawn“ aus dem Jahr 1967 boten die sechs Jungs nicht nur was für die Ohren, sondern auch etwas für die Augen und setzten das akustische Erlebnis eines Weltraumfluges optisch um. Die nächsten gut drei Stunden boten Pofter (Gitarre und Gesang), Tobi (Gesang und Keyboard), Markus (Gitarre, Saxophon), Rainer (Bass), Matze (Gitarre, Gesang) und Thomas am Schlagzeug ein Sound- und Lichtgewitter zum Schwelgen und Genießen. Als sie sich nach über einer Stunde mit „Sheep“ in eine kurze, aber wohlverdiente Pause verabschiedeten, wurden sie mit großem Beifall von der Bühne begleitet, und beim Start des zweiten Teiles mit „One of these days“ waren alle wieder aus dem Innenhof zurück an die Bühne gekehrt, denn niemand wollte auch nur einen Song verpassen.


Man spürte, dass sich Interstellar Overdrive nie an der eigenen handwerklichen Perfektion ergötzte, sondern sich immer in den Dienst der Songs stellte und trotz gelegentlicher improvisatorischer Freiheit im Großen und Ganzen kompakt blieb. Von Anfang an übertrug sich ihre Spielfreude auf die Fans, die begeistert mitgingen und sich in längst vergangene Tage zurückversetzt fühlten. Natürlich durften die Klassiker wie „Time“ vom 73er Album „The Dark Side of the Moon“, das endlose „Echoes“ nicht fehlen, und als die Töne des letzten Liedes „Eclipse“ verklungen waren, setzte ohrenbetäubnder Applaus ein, man hatte das Gefühl, als würde der Boden der Scheuer vibrieren, und natürlich ließen sich die Jungs nicht lange bitten und mit „Comfortably“ und dem legendären „Wish you were here“ sorgten sie noch einmal für totale Begeisterung.


Nach über drei Stunden verließ Interstellar Overdrive, begleitet von nicht enden wollendem Applaus, ausgepowert, aber sichtlich zufrieden die Bühne. Bei ihrem achten Konzert in der Wörsdorfer Scheuer lieferten die sechs Jungs ein stimmiges, hochklassiges Konzert mit einem klaren transparenten Sound ab, sie überzeugten ohne Allüren die Fans, und alle die diesen mehr als gelungenen Auftritt miterlebt haben, waren sich einig, dass man die „Dark side of the moon“ auf diesem Niveau so schnell nicht wieder live erleben wird.


Von Helmut Volkwein,  Wiesbadener Tagblatt, 16.05.2011